Rattengift Wirkung

Mit Rattengift können Ratten wirksam bekämpft werden. Der Schädlingsbekämpfer wendet Rattengifte an, die von Privatpersonen nicht angewendet werden dürfen. Die Rattengifte enthalten unterschiedliche Wirkstoffe, doch sterben die Ratten immer einen völlig schmerzlosen Tod.

Wie Rattengift wirkt

Die meisten Rattengifte wirken zeitverzögert, damit kein Misstrauen bei den Tieren aufkommt. Ratten sind intelligente Tiere, sie lassen den Köder von einem ihrer Artgenossen vorkosten. Stirbt dieser Vorkoster nach kurzer Zeit, so rühren die Ratten dieses Gift nicht mehr an. Bei den Giften mit Zeitverzögerung dauert es also einige Zeit, bis die Tiere verenden. Die im Rattengift enthaltenen Wirkstoffe, das können

  • Cumarin
  • Warfarin
  • Coumatetralyl
  • Bromadiolon
  • Difenacoum
  • Strychnin

sein. Die Inhaltsstoffe wirken ähnlich, sie unterbinden die Blutgerinnung und führen zu Blutungen im Gehirn, im Magen-Darm-Trakt und in den Harnwegen. Die Ratten verbluten innerlich, doch können sie auch äußerlich, bereits bei der kleinsten Verletzung, verbluten.

Tod durch Schwäche

Die innere und äußere Verblutung ist für die Ratten nicht schmerzhaft, doch werden die Tiere immer schwächer, bis sie letztendlich sterben. Bis die Wirkung des Giftes einsetzt, kann es bis zu 8 Stunden dauern, der Tod tritt nach 36 bis 48 Stunden ein. Hochtoxische Rattengifte, wie sie vom Schädlingsbekämpfer angewendet werden, können beim Menschen die gleiche Wirkung wie bei Ratten zeigen. Beim ersten Verdacht auf eine Vergiftung sollten Sie unverzüglich den Arzt kontaktieren.