Ratte gefangen und dann?

Ratten auf dem eigenen Grundstück sind eine Plage und sollten schnellstmöglich eingefangen werden. Doch wenn das Tier erst einmal in der Falle ist, bleibt die Frage danach, wie man den Eindringling möglichst schnell und sauber loswird.

Ratten freilassen oder nicht?

Hat man die Ratte in der Falle, gibt es einige Möglichkeiten, das Tier zu entsorgen. Eine Möglichkeit ist, in den Wald oder auf ein freies Feld zu fahren und die Ratte dort freizulassen. Damit die Ratte nicht wieder zurückfindet und andere Grundstücke heimsucht, sollte man darauf achten, möglichst weit von der nächsten Siedlung entfernt zu sein. Beim Aussetzen ist darauf zu achten, dass man das Tier nicht anfasst. Sollte es dennoch zu Kontakt kommen, müssen im Anschluss unbedingt die Hände gewaschen werden, um das Risiko einer Erkrankung zu vermeiden. Ratten sind zudem häufig von Parasiten und Bandwürmern befallen. Wird man von einer Ratte gebissen, sollte deshalb unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Rattengift verabreichen

Möchte man vermeiden, dass die Ratte in die Zivilisation zurückkehrt, kann man auch auf Rattengift zurückgreifen. Hier gilt es, spezielle darauf zu achten, dass das Rattengift nicht in die Hände von Kindern gelangt und auch von Haustieren ferngehalten wird. Am besten ist es, die Ratten mitsamt der Falle in den Wald zu bringen und dort das Rattengift in die Falle zu legen. Eine Variante, die deutlich schmerzfreier als herkömmliches Rattengift ist, ist Äther. Äther ist in der Apotheke zu bekommen und führt in der richtigen Dosierung zu einer Ohnmacht und im Anschluss zum Tod. Rattengift oder Äther kann gut in der Kombination mit einer Rattenfalle verwendet werden, ist jedoch nicht immer notwendig, da die Chance relativ gering ist, dass die ausgesetzte Ratte den Weg zurück in bewohntes Gebiet findet.